Gepostet von am Nov 10, 2016 in 2016 - Jahr des Aufblühens

Trump. US-Präsidenten-Wahl, die Zweite. Vom Quickie zum Zirkus. Wir kommen am derzeitigen Weltgeschehen nicht vorbei. Wieso auch, wir sitzen ja mittendrin. Mich beschäftigt das aktuelle Thema wohl deshalb, weil es mich als Expertin für LebensKunst betrifft, obwohl mich Politik eigentlich nur peripher tangiert. Eigentlich.

 

Trump ist Präsident der USA

 

„Heute wird einer der letzten großen Zirkusartisten, Clown Oleg Popow, in der Fränkischen Schweiz beerdigt. Die USA hat gewählt. Ein Clown ging, ein anderer kommt. Und mir geht seit dem Aufwachen das Buchcover von Stephen King’s „ES“ nicht mehr aus dem Kopf.“

So begann mein Morgen gestern. Tatsächlich assoziiere ich Mr. Trump immer wieder mit einem Clown. Und das ist gut so, denn dadurch wird einiges für mich sehr offensichtlich.
Der „Clown“ hat so viel Geld, dass er vielleicht ein ganz anderes Verhältnis zu Macht hat. Er ist psychologisch so auffällig, dass er wohl als verrückt eingestuft werden kann. Er ist ein Mann, der scheinbar alles betascht, was ihm in die Finger kommt. Das Thema Globalisierung scheint nicht sein beliebtestes zu sein. Sein Auftreten und der Sieg der US-Wahl zeigen sehr deutlich, welch ein Zirkus die (Welt-)Politik ist.

 

Fluch oder Segen?

 

Mal um die Ecke gedacht: Vielleicht kommt der Segen manchmal in anderem Gewand daher? Sind wir von den „normalen“ Anzugträgern nicht kräftig enttäuscht? Wir wissen, dass es große (und kleine) Veränderungen braucht, um das Ruder für die Menschheit auf neuen Kurs zu bringen. Dass das „hochgelobte“ Weiße Haus jetzt ganz offiziell ein Zirkuszelt ist, ist für mich eine große Veränderung. Und alle mal eine ehrlichere Sichtweise auf diese Dinge. Wir lassen schon lange zu, dass uns irgendwelche „Clowns“ in ihrem Zirkus tanzen lassen, was vielen nur nie bewusst war. Offensichtlicher kann es uns wohl mit einem Lächeln nicht gezeigt werden. Nächstes Jahr sind Bundestagswahlen. Sie werden zeigen, was wir aus dieser Erkenntnis gemacht haben.

 

Aus dem Nähkästchen

 

Ich für meinen Teil halte es wie damals, als ich 5 war. Ich war auf Einladung meines Vaters in einem Zirkus und fand es schrecklich. Ich kam nicht auf die Idee, nach einem anderen, nervendem Clown und anderen geschundenen Tieren statt der Elefanten zu kreischen. Ich fing an, laut zu heulen (sonst hätte mich mein Vater wohl nie während der Vorstellung aus dem Zelt gebracht), bekam draußen eine Zuckerwatte (er wusste sich nicht anders zu helfen; eine innige Umarmung hätte es auch getan) und habe seitdem nie wieder einen Zirkus betreten.

Das heißt nicht, dass mich all die Themen nicht interessieren oder ich sie ignoriere. Es heißt, ich halte mich dezent aus diesem Welt-Zirkus raus. Damit ist es bei Politik und Wirtschaft nicht gemacht, aber es hilft, einen klareren Kopf zu bewahren.  Es hilft, all das nicht zu ernst zu nehmen und sich nicht von Angst leiten zu lassen. Es hilft zu erkennen, dass Politik sehr wohl etwas mit (Sex und) Zirkus zu tun hat.

Lächelnde Grüsse in die Runde und nicht vergessen: Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen, ….

 

Trump Clown Zirkus US-Wahl

photo: RyanMcGuire | pixabay.com

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pin It on Pinterest

Share This